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ERFINDERLABOR – EINE WOCHE FORSCHEN!

Als ich im letzten Herbst eine E-Mail vom Zentrum für Chemie bekam, habe ich mich riesig gefreut, denn das bedeutete, dass ich im Mai eine Woche, vom 08.-12.05.2017 am Erfinderlabor teilnehmen durfte. Zusammen mit 15 anderen Oberstufenschülern aus ganz Hessen habe ich die Möglichkeit bekommen, eine Woche in Darmstadt an der Uni zu forschen. .

Am Montag haben wir alle Grundlagen zum Thema organische Elektronik erhalten, die wir dann die nächsten drei Tage im Labor ausprobieren konnten. Ich habe organische Photovoltaikzellen gebaut, zunächst mit Anleitung, dann durften wir sie in Kleingruppen selbst optimieren und zusammen mit den Betreuern aus der Uni „allesmögliche“ ausprobieren, um sie effektiver zu gestalten. Hierbei haben wir unter anderem den Einfluss unterschiedlicher selbst synthetisierter, fotoaktiver Schichten und deren Dicke untersucht. Am Freitag haben wir schließlich Eltern, Lehrern und einigen Vertretern der Uni sowie der Firma Merck unser Projekt und unsere Erfahrungen vorgestellt.

Das Konzept durch Teamwork Ideen zu entwickeln, diese dann selbst auszuprobieren und aus den Fehlern zu lernen, gefiel mir am besten. Es war eine tolle Erfahrung und ich empfehle es jedem, der Spaß an Naturwissenschaften hat, sich bei dem Zentrum für Chemie um einen Platz bei dem Erfinderlabor zu bewerben!

Bericht von Anna Bosch (Q4, Mai 2017)

 

LEUCHTENDE VORBILDER: JUNGFORSCHER IM OLED-KOSMOS

Zum 22. Mal hatte das Zentrum für Chemie (ZFC) mit Sitz in Bensheim 16 junge Hochleister aus ganz Hessen eingeladen, um sich in anspruchsvolle wissenschaftliche Nischen zu vertiefen und eigene Ideen zu entwickeln. Diesmal zum Thema Organische Elektronik. In vier Teams experimentierten jeweils acht Oberstufenschülerinnen und –Schüler mit organischen Leuchtdioden und Solarzellen aus halbleitenden Materialien. Für die Teilnehmer eine seltene Chance, um auf Augenhöhe mit Wissenschaftlern zusammenzuarbeiten und außerhalb des Unterrichts an experimentellen Lösungswegen zu tüfteln.

Darunter Anna Bosch von der St. Angela-Schule in Königstein: "Das tolle am Erfinderlabor, war, das wir als Gruppe vier komplette Tage Zeit hatten, von morgens bis abends an einem Thema zu forschen. Die ersten Tage war unsere Gruppe dann damit beschäftigt, das Thema zu verstehen und erste eigene Photovoltaikzellen zu bauen, die wir dann in den folgenden Tagen optimieren konnten. In diesem Schritt konnten wir auch unsere eigenen Ideen einbringen und wenn möglich mit unseren Betreuern von der TU Darmstadt bzw. von Merck, diese umsetzen."

Nicht nur die Schüler, auch die Profis waren begeistert. "Sie haben aus einem hoch komplexen Thema eine greifbare Botschaft extrahiert", lobte Prof. Matthias Rehahn vom Fachbereich Makromolekulare Chemie an der Technischen Universität Darmstadt (TUD). In seiner Arbeitsgruppe wurden die Schüler drei Tage lang von wissenschaftlichen Mitarbeitern begleitet. Die Laborarbeit bildet das Herzstück des Erfinderlabors, das von der TUD seit vielen Jahren mit einem erheblichen Zeitaufwand neben den eigentlichen Forschungsprojekten unterstützt wird.

In Darmstadt beschäftigten sich die Ausnahmeschüler mit der Entwicklung von Materialien und Technologien für organische Leuchtdioden - vom Labor bis zum industrienahen Maßstab. Sie wollten wissen: Wie ist eine OLED aufgebaut? Wie funktioniert sie und warum beginnen Kunststoffmoleküle zu leuchten, sobald man Strom durch sie schickt? Organische Leuchtdioden haben einen geringen Energiebedarf und können auf flexiblen Trägermaterialien aufgebracht werden. Die in der Organischen Photovoltaik eingesetzten Zellen sind so biegsam, dass sie auch in Fenstern und Markisen zur Energiegewinnung eingesetzt werden. Die Schüler fanden im Labor unter anderem heraus, dass ihre Lichtausbeute entscheidend von der Orientierung der einzelnen Farbstoffmoleküle in der organischen Schicht abhängig ist. Und sie wollten wissen, wie man eine OLED auf mikroskopischer Ebene weiter optimieren kann.

Bericht von Patrick Röder (Zentrum für Chemie e. V., Mai 2017)

 

2. WISSENSCHAFTSTAG IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM PROJEKT „BRÜCKENSCHLAGEN – WISSENSCHAFT IN DIE SCHULEN“ DER FRANKFURTER GOETHE-UNIVERSITÄT

Am Mittwoch, den 19.04.2017, findet zum zweiten Mal ein Wissenschaftstag an der St. Angela-Schule statt. Frankfurter Wissenschaftler präsentieren den Schülerinnen der Stufen Q2 und Q4 ab 9:45 Uhr Einblicke in ihr Arbeitsgebiet.

Die Schülerinnen erwarten spannende Vorträge zu den Themen:

  • Die Wissenschaft vom Glück - Ergebnisse der Hirnforschung und eine Einführung in positive Psychologie
  • Amy Winehouse - wenn Alkohol zum tödlichen Problem wird
  • Wir sind Sternenstaub – vom Entstehen der Elemente
  • Sprache – Sprechen – Spracherwerb
  • Russland und der Westen nach Ukraine und Syrien: Neue Normalität oder neuer Kalter Krieg?

Team für Begabungsförderung (März 2017)

PILOT-PROJEKT „MEET THE SCIENCE“: MONATLICHE BESUCHE IM MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR HIRNFORSCHUNG

Einmal im Monat können Schülerinnen der Oberstufe spannende Einblicke in die Forschung am Max-Planck Institut für Hirnforschung gewinnen.

Jedes Mal steht ein anderes Thema im Mittelpunkt des Treffens. Gespräche mit Wissenschaftlern, Laborbegehungen und ein Vortrag zu jedem Thema eröffnen unseren Schülerinnen einen Blick in die Wissenschaft.

Programm

30.10.16 - Samuel Reiter - What is the function of a dragon`s cortex?

…wir haben bestimmte Echsen „kennengelernt“ - die Bartagamen - und erstaunt gesehen, wie genau ihr Verhalten studiert wird, um dann kleinste Verhaltensmuster mit ihren Hirnströmen in Verbindung zu bringen….

28.11.16 - Philip Laserstein - Local connectomics patterns in septal versus barrel circuits

…wir haben gesehen, wie Wissenschaftler mittels Elektronenmikroskopie versuchen, die komplizierte Vernetzung der Nervenzellen im Gehirn zu ergründen…

25.11.16 - Fabio Sartori - How to best tell if two spike trains are different

Es wurde uns sehr deutlich, dass nur mit Hilfe der theoretischen Forschung - also der Mathematik und der theoretischen Physik - unter Anwendung hochkomplizierter Formeln, die Komplexität des Gehirns erfahrbar werden kann.

16.12.16 - Marko Jovanovic - Quantitative dissection of the protein life cycle

Eiweiße in unseren Zellen sind nicht unendlich stabil - ihr mengenmäßiges Vorkommen variiert sehr stark und zwar in Abhängigkeit davon, ob die Zelle sich in einer Stresssituation befindet oder nicht. Welche Moleküle nun direkt den Eiweißzerfall beeinflussen, war spannendes Thema dieses Seminars.

03.02.17 - Dr. Ana Babic - Functions of ribosomes

Erstaunlich: Entgegen den Lehrbuchaussagen gibt es vermutlich in einer Zelle unterschiedlichste Ribosomen, die über die Eiweißbildung hinaus noch ganz andere Funktionen erfüllen.

17.03.17 - Theodosia Woo - Single-chromatophore activity in behaving cuttlefish

Mit eigenen Augen konnten wir sehen, wie Tintenfische innerhalb von Sekunden Farbe und Muster ihrer Haut ändern. Unglaublich - die perfekte Tarnung! Und alles vom Nervensystem gesteuert...

07.04.17 - Alejandro Pinzon-Olejua - Bringing fish to school

Zebrafische sind oft durchsichtig. Und Forscher bringen die Gehirnregionen zum Leuchten, die beim Lernen aktiv sind! Man braucht nur ein Mikroskop, um es mit eigenen Augen zu sehen...

2 Tage alte Larven von Zebrafischen - durch das Mikroskop fotografiert

Organisation: Dr. B. Ziemann St. Angela-Schule/ Dr. Arjan Vink Max-Planck-Institut

 

SIEGEREHRUNG MATHEMATIKWETTBEWERB 2016/2017

Am 01. Dezember fand der diesjährige Mathematik-Wettbewerb des Landes Hessen statt, bei dem die Schülerinnen der Jahrgangsstufe 8 der St. Angela-Schule Königstein zwei Stunden lang über den ihnen gestellten Aufgaben knobelten. Die Siegerinnen der beiden Schulzweige wurden für ihr gutes Abschneiden mit Urkunden der Hessischen Landesregierung geehrt.

Siegerinnen im Realschulzweig wurden Dorothea Schorling und Sarah Goerke. Die besten Ergebnisse im Gymnasialzweig erzielten Vera Hesse, Maria von Stietencron, Nicola Gattermeyer und Nina Hochheimer.

Herr Zalud dankte den Siegerinnen für ihr Engagement und lobte ihre Leistungen. Er ermutigte die Schülerinnen, sich auch weiterhin anzustrengen und motiviert in die 2. Runde des Mathematikwettbewerbs zu gehen. Im Kreisentscheid, der am 08. März 2017 in Friedrichsdorf stattfindet, werden die Schulsiegerinnen der St. Angela-Schule dann gegen die Sieger der anderen Schulen des Hochtaunuskreises antreten.

Die Schulsiegerinnen 2017 (von links nach rechts mit Frau Gruber und Herr Naumann): Maria von Stietencron, Vera Hesse, Nicola Gattermeyer (es fehlen: Nina Hochheimer, Dorothea Schorling, Sarah Goerke)

Bericht von Philipp Naumann (Februar 2017)

 

BERICHT VOM TAG DER NATURWISSENSCHAFTEN

Weißt Du eigentlich schon, welche Fächer Du als Leistungskurse nimmst? Hast Du Dir darüber schon einmal Gedanken gemacht? Was macht Dir Spaß, in welchen Fächern würdest Du gerne mehr lernen? Genau diese Fragen stellt sich momentan die Jahrgangsstufe E1. Deshalb sind am 20. September 2016 24 naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen der E1 in Begleitung von Frau Michael und Frau Röhl nach Frankfurt auf den Riedberg an die Goethe-Universität gefahren. Ziel des Tages war es, Antworten auf diese Fragen zu finden.

Auf der Hinfahrt hatten wir bereits kleine Broschüren bekommen. Vierzehn Themenbereiche wurden innerhalb von jeweils 45 Minuten vorgestellt, davon konnten wir uns vier aussuchen, die wir besuchen wollten. Beispiele sind Medizin, Informatik, Geowissenschaften und Mathematik.

Nachdem wir in der Universität angekommen waren, eilten wir in die Hörsäle, um dort die Eröffnungsrede des 14. Tages der Naturwissenschaften mitzubekommen. Dann ging es direkt mit den Fachvorträgen weiter. In den meisten Vorträgen wurde ein Überblick über die im jeweiligen Studiengebiet behandelten Themenfelder gegeben. Der Ablauf des Studiums wurde erklärt, bestimmte Schwerpunkte der Goethe-Universität wurden erläutert, mögliche spätere Berufe mit dem absolvierten Studium genannt und noch vieles mehr. Was für uns natürlich besonders interessant war, war die Information, dass die meisten naturwissenschaftlichen Studiengänge viele Berührungspunkte zu anderen naturwissenschaftlichen Fächer haben, so dass zum Beispiel bei einem Chemie-Studium auch Physik-Kurse belegt werden müssen. Dies könnte auch für die Wahl der Kurse für die Q-Phase von Bedeutung sein.

Es gab außerdem verschiedene Info-Stände und Führungen über das Gelände, doch aufgrund des straffen Zeitplans war es leider kaum möglich, diese Angebote wahrzunehmen. Um 13 Uhr war es dann auch schon wieder Zeit, zurückzufahren. Wir alle waren sehr zufrieden mit dem Tag und empfehlen jedem, der naturwissenschaftlich interessiert und unschlüssig bei der Wahl der Kurse für die Oberstufe oder des Studiums ist, an diesem Programm teilzunehmen, damit man einen besseren Überblick bekommt.

Bericht von Clara Graupner, Gyu Min Hwang (September 2016, E1)

 

BIOLOGIE ZUM ANFASSEN IM BIOTECHNIKUM-TRUCK

Nachdem bereits am Morgen des 8.07.16 eine Einführung in das Thema Biotechnologie stattgefunden hatte, hatte unsere ,,Spezialpraktikumsgruppe“, die aus Schülerinnen der E2 und Q2 bestand, welche im kommenden Schuljahr an einem Projekt am Max-Planck-Institut in Frankfurt teilnehmen dürfen, die Möglichkeit, Experimente im BIOTechnikum-Truck durchzuführen.

Zu Beginn war eine kurze labortypische Sicherheitseinweisung sowie ein Informationsteil angesetzt. Was ist DNA? Wo befindet sie sich? Wie sieht sie aus? Ist sie bei allen Menschen unterschiedlich? Wie entfernt man Membranen? Mit diesem Hintergrundwissen machten wir uns dann gespannt an den Versuch: Isolation und Vervielfältigung von DNA aus Mundschleimhautzellen. Obwohl einige Schülerinnen am Vortag das Teaching Lab des Max-Planck-Institutes, Frankfurt, besucht hatten und dort DNA aus Früchten isoliert hatten, wurde niemandem langweilig und man gewann viele, vertiefende Informationen hinzu.

Speichelproben bzw. die Entnahme der eben genannten Zellen mit einem Wattestäbchen waren durch Krimis, Film und Fernsehen wohlbekannt und dank der lockeren und verständlichen Art, mit der Dr.Tim Fechtner durch das Experiment führte, fiel das Arbeiten sehr leicht. Im Anschluss an die Erklärung der Arbeitsschritte und Funktionsweise von Gerätschaften machten wir uns, bewaffnet mit Laborkittel, „Eppi“ (=Eppendorf-Reaktionsgefäß), Pipetten und allerlei biologischem Wissen an die Bearbeitung der gut strukturierten Arbeitsanweisungen. Nach vielfachem Pipettieren, Zentrifugieren und Filtrieren erhielten wir die reine genomische DNA unseres Körpers. Aber nun sollten DNA-Abschnitte auch noch durch Polymerasekettenreaktionen (PCR) vervielfältigt werden. Aus den so gewonnenen Informationen entsteht prinzipiell der für die Gerichtsmedizin wichtige „genetische Fingerabdruck“, welcher bei der Aufklärung von Verbrechen Aufschluss über mögliche Täter geben kann. Obwohl dieses Thema erst Stoff der Qualifikationsphase ist, war dieser komplexe Vorgang durch Videos und Erläuterungen auch für Schülerinnen der E-Phase verständlich. Anschließend wurde noch ein Preis für das reinste DNA-Präparat vergeben und jeder durfte seine Isolation mit nach Hause nehmen.

Die Zeit im BIOTechnikum lieferte nicht nur ein Einblick in naturwissenschaftliche Arbeitsweisen und in die Biotechnologie, sondern auch ein Einblick in unseren Körper.

Bericht von Felicia Galle (E2, Juli 2016)

 

AUSFLUG ZUM MAX-PLANCK-INSTITUT FÜR HIRNFORSCHUNG

Am Morgen des 6. Juli machte sich die erste der beiden Schülerinnengruppen der Jahrgangsstufen E2 und Q2 auf den Weg zum Max-Planck-Institut für Hirnforschung, das auf dem Campus Riedberg in Frankfurt lokalisiert ist. Um 9:00 Uhr wurden wir dann sehr herzlich von Herrn Dr. Arjan Vink, einem Wissenschaftler, der u.a. für das Teaching-Lab zuständig ist, empfangen.

Zuerst gab eine kurze aber sehr interessante Präsentation über die Geschichte der Max Planck Gesellschaft und auch speziell auch über das Institut für Hirnforschung. Anschließend gab es eine Sicherheitseiweisung und wir wurden für die folgenden Experimente in vier Gruppen eingeteilt.

Danach ging es endlich ins Teaching-Lab, und wir alle konnten es kaum erwarten, jetzt selber zu experimentieren. Es gab insgesamt 4 Module von denen wir uns zwei verschiedene aussuchen duften. Ein Experiment war die Isolierung von DNA aus Früchten, eine anderes das Mikroskopieren mithilfe eines Fluoreszenzmikroskops, eine weiteres die Färbung von Zellbestandteilen und das letzte war die Gelelektrophorese. Alle Module wurden von internationalen wissenschaftlichen Mitarbeitern oder Doktoranten betreut. Die Einweisungen und Erklärungen wurden teilweise auf Englisch vorgenommen. Die Module dauerten jeweils anderthalb Stunden. Zunächst erhielten wir eine Einführung und anschließend durften wir selbständig experimentieren. Die Isolierung der DNA führten wir an der Erdbeere und der Kiwi durch. Nach der eigenen Herstellung des Puffers zur Isolierung, konnten wir diese dann vornehmen. Zum Schluss durften wir die DNA sogar mit nach Hause nehmen. Das Labor, in dem wir arbeiten durften, war ein gut ausgestattetes Forschungslabor und deshalb mussten wir alle Laborregeln berücksichtigen. Die Geräte, die uns zur Verfügung standen, waren sehr beeindruckend. Nach drei Stunden Forschen und Experimentieren gab es dann netterweise ein Mittagessen für alle. Für die erste Gruppe war der tolle Einblick ins das Zentrum für Hirnforschung leider damit zu Ende. Für die zweite Schülerinnengruppe fing der aufregende Ausflug jetzt erst an. Diese tolle und interessante Exkursion war etwas komplett Anderes als der normale Unterricht. Diesen wunderschönen Ausflug haben wir Frau Dr. Ziemann-Becker und den Begleitlehrern Frau Michael und Herrn Brahm zu verdanken.

Bericht von Sophie Wels (E2, Juli 2016)

 

BioTechnikum-Truck am 07.07. und 08.07.2016 an der SAS!

Was haben so unterschiedliche Dinge wie Medikamente, Kunststoffe und Käse mit Biotechnologie zu tun? „Eine Menge“, lautet die Antwort, die Besucherinnen und Besucher bei einem Blick in das mobile Labor der Initiative „BIO-Technikum“ erhalten, das im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) durch Deutschland reist. Denn viele Produkte der Biotechnologie nutzen wir im Alltag ganz selbstverständlich – meist ohne zu ahnen, dass oft jahrelange wissenschaftliche Arbeit und nicht selten auch bedeutende Entdeckungen dahinterstecken.

Schülerinnen, die wissen wollen, was sich hinter dem Begriff „Biotechnologie" verbirgt, in welchen Branchen dieser Forschungsbereich eine wichtige Rolle spielt und in welchen Produkten und Anwendungen die Technik zum Einsatz kommt, können sich am Donnerstag und Freitag, 7. und 8. Juli 2016, informieren. Das mobile BIOTechnikum ist dann auf dem Schulhof der St. Angela-Schule am Ursulinenkloster in Königstein zu Gast. Unter dem Motto „Erlebnis Forschung“ befindet sich im Inneren des auffälligen Fahrzeugs eine anschaulich und interaktiv gestaltete Ausstellung. Gezeigt wird, welche Rolle die lebenswissenschaftliche Forschung schon heute in den Bereichen Gesundheit, Ernährung und Umwelt spielt, welche Chancen der Fortschritt auf diesem Gebiet für die Zukunft verspricht und wo sich für Jugendliche interessante Karrierewege auftun. Während der „Offenen Tür“ am Freitagnachmittag sind alle interessierten Bürger sowie umliegende Schulen eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bericht von Andrea Michael, Beate von Bredow, Heike Röhl (Team für Begabungsförderung, Juni 2016)

 

KARL VON FRISCH-PREIS FÜR CLARISSA DUREK

Am 11. Juni 2016 wurden in Marburg die besten AbiturientInnen in Biologie mit dem Karl von Frisch-Preis ausgezeichnet. Dieser Preis, erinnernd an den berühmten Verhaltensforscher Karl von Frisch, wird in allen Bundesländern vom Verband Biologie, Biowissenschaften & Biomedizin in Deutschland (VBiO) ausgelobt.

Mit dabei war – auf Vorschlag ihres Biologielehrers Clarissa Durek, die - zu den 30 hessischen Ausgezeichneten zählt. Während der Verleihung stellte sich heraus, dass an den meisten Schulen die Abiturzeugnisse schon ausgegeben waren. Einige Preisträger waren wegen der anstehenden mündlichen Prüfungen entschuldigt, nicht so Clarissa, die trotzdem auch ihre mündlichen Prüfungen souverän bestand.

Clarissa Durek (3. von links)

Bericht von Wolfram Caspari (Juni 2016)

 

AUSFLUG DES CHEMIE-LK’S (Q2) ZUM UNI CAMPUS RIEDBERG

Am 31. Mai 2016 trafen wir, die Schülerinnen des Chemie-LK’s von Frau Michael und eine Schülerin des Grundkurses, uns auf dem Gelände der Goethe-Universität in Frankfurt. Trotz der frühen Uhrzeit waren alle motiviert und gespannt auf das, was der Tag bringen würde.

Der erste Punkt auf unserer Programmliste war eine Vorlesung bei Prof. Dr. Schwalbe, die das Thema organische Chemie behandelte. Allein schon dieses erste Ereignis war ein voller Erfolg, denn zuvor hatte noch niemand von uns eine richtige Vorlesung besucht. Auch vom Verständnis her hatten wir keine großen Schwierigkeiten, denn das Thema der Vorlesung basierte auf den Grundkenntnissen, die wir bereits im Unterricht erworben hatten.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter zum Buchmann Institute for Molecular Life Sciences. Dort teilten wir uns in Arbeitsgruppen auf und bekamen jeweils einen Einblick in die Arbeitsfelder der dort aktiven Doktorandinnen. Dabei bekamen wir unter anderem Zellkulturen zu sehen, die wir mit dem Mikroskop untersuchten. Des Weiteren lernten wir verschiedene Arten der Mikroskopie kennen, was uns einen guten Einblick in die Laborarbeit ermöglichte. Jedoch hatten wir es nicht nur mit Biologinnen zu tun, sondern auch eine Mathematikerin informierte uns über ihre Aufgaben bei der Laborarbeit und Forschung.

Buchmann Institute for Molecular Life Sciences

In der darauf folgenden Mittagspause erholten wir uns vom Vormittag und sammelten neue Kraft für den Rest des Tages, der einen weiteren spannenden Abstecher in das Chemiezentrum beinhaltete. Dort besuchte uns ein weiteres Mal Prof. Dr. Schwalbe und hielt einen Vortrag über NMR-Spektroskopie, den vor allem die Physikbegeisterten mit Interesse verfolgten. Nach dem theoretischen Teil folgte ein Rundgang mit Frau Michaels ehemaligem Schüler Dr. Jan-Peter Ferner, der uns die riesigen Magnete, die man für die NMR-Spektroskopie benötigt, zeigte. Zum Abschluss hatten wir die Möglichkeit mit Nathalie Meiser, einer ehemaligen SAS-Schülerin, die nun Chemie an der Goethe-Universität studiert, über ihre Zeit an der Uni zu sprechen. Erschöpft aber glücklich machten wir uns schließlich auf den Heimweg und behalten den Tag in guter Erinnerung.

Bericht von Hannah Gürsching und Anna Ring (Q2, Juni 2016)

 

1. WISSENSCHAFTSTAG AN DER SAS

Wer schon immer einmal wissen wollte, wie denn die Erde entstanden ist oder wie man glücklich werden kann, der konnte am Mittwoch, den 13.04.2016 Antworten auf diese Fragen finden. An diesem Tag fand an unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem Verein „Brückenschlagen. Jugendbildung e.V.“ und der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt der erste Wissenschaftstag statt.

Die Veranstaltung richtete sich an die Schülerinnen der Jahrgangsstufen Q2 und Q4 und wurde um 9.30 Uhr von Herrn Zalud und Frau Michael als Vertreterin des Teams für Begabungsförderung, das den Wissenschaftstag organisiert hatte, eröffnet. Zweimal 75 Minuten lang hatten die Schülerinnen die Gelegenheit, an Vorträgen von Wissenschaftlern unterschiedlichster Fachbereiche teilzunehmen.

Das Angebot reichte von naturwissenschaftlichen Themen wie „Unterschiedliche Blicke in die Welt: Wie Säugetiere Farben sehen“ (Prof. Dr. Leo Peichl) und „Die Reise zum Urknall“ (Dipl. Phys. Carola Pomplun) über ein pharmazeutisches Thema mit hoher gesellschaftlicher Relevanz „Amy Winehouse - wenn Alkohol zum tödlichen Problem wird“ (Prof. Dr. Theo Dingermann / Prof. Dr. Dieter Steinhilber) bis hin zu einem psychologischen Thema „Die Wissenschaft vom Glück - Ergebnisse der Hirnforschung und eine Einführung in positive Psychologie“ (Prof. Dr. Naumer). Der gesellschaftswissenschaftliche Vortrag des Historikers Dr. Dirk Wiegandt „Wie ein Historiker Das Leben des Brian sieht“ rundete das Angebot ab.

Vortrag von Prof. Dr. Naumer

„Die Wissenschaft vom Glück“

In der Pause bestand die Gelegenheit, mit der Referentin und den Referenten ins Gespräch zu kommen, was von einigen Schülerinnen intensiv genutzt wurde.

Pausengespräche

Im Anschluss an die Veranstaltung konnte man in viele zufriedene Gesichter blicken. Nicht nur Schülerinnen, sondern auch Kolleginnen und Kollegen, die teilweise ihren unterrichtsfreien Tag nutzten, um an den Vorträgen teilzunehmen, äußerten sich sowohl über den Inhalt der Vorträge als auch über die äußerst ansprechende Form der Wissensvermittlung begeistert. So steht am Ende die Gewissheit, dass es auch im nächsten Jahr wieder Anstrengungen geben wird, einen solchen Tag zu organisieren.

Bericht von Andrea Michael, Beate von Bredow, Heike Röhl (Team für Begabungsförderung, April 2016)

 

 

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