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Die Historie / Chronik der St. Angela-Schule Königstein im Taunus.

1879

Die Geschichte der St. Angela-Schule ist weit über 100 Jahre lang die Geschichte des St. Angela-Klosters, und die beginnt in Frankfurt/M., wo wie überall in Preußen 1875 alle katholischen Schulen per Erlass geschlossen wurden, so auch die dortige „Höhere Mädchenschule“ der Englischen Fräulein.
Auf Betreiben des Geistlichen Rats E.F.A. Münzenberger (von 1870 - 1890 Stadtpfarrer von Frankfurt/M.) entschlossen sich fünf junge Lehrerinnen (die „Damen von der Krögerstraße“) 1879 zur Fortführung der Schule. Wegen des Kulturkampfes gaben sich die Damen erst 1889 als Ordensfrauen zu erkennen, obgleich sie seit 1879 nach der Regel der Ursulinen von Venray (Holland) eingekleidet waren.

 

1881

In Königstein/Taunus kaufte Pfarrer Münzenberger 1881 das Hainbad als Grundstock des heutigen Ursulinenklosters, auch hier zunächst von „frommen Damen“ in weltlicher Tracht als Badebetrieb geführt; diese übernahmen dazu eine schon bestehende Sonntagsschule und betreuten einige Waisenkinder. Nach Umbauten konstituierte die Venrayer Oberin Mère Laurence Liessem im Jahre 1884 die auch hier zunächst weltlich auftretenden „Damen vom Hainbad“ als Ursulinen.

 

VIDEOS: Die Ursulinen als Schulorden
Teil 1   |  Teil 2

1884

Am 15. Mai 1884 wurde die „Höhere Mädchenschule St. Anna“ gegründet: mit 30 Schülerinnen, geplant in 9 Lehrgängen in drei Klassen. Mitinitiator war der Königsteiner Pfarrer Anton Abt. 1891 verbanden sich die beiden Ursulinenniederlassungen in Frankfurt und Königstein offiziell miteinander. Königstein/Taunus war zugleich beliebte Erholungsstätte für die Frankfurter Ursulinen. 1894 wurden als weitere Filiale Kloster und Schule in Geisenheim gegründet.

 

1918

Nach weiterem Ausbau in Königstein/Taunus wurde die inzwischen zehnklassige Höhere Mädchenschule in ein „Lyzeum“ umgewandelt.

 

1929

Im Jahre 1929 wurde ein Schulneubau (der heutige „Altbau“ der Schule) im Bauhausstil eingeweiht, für den der Architekt Martin Weber ausgezeichnet wurde.
Die NS-Zeit brachte für die Ursulinenklöster und -schulen zunächst manche Schwierigkeiten und Einschränkungen, bald auch Verfolgung und 1940 zu Ostern die Schließung in Königstein (betroffen waren Lyzeum, Haushaltungs- und Frauenschule). Hier wurde eine NS-Lehrerinnenbildungsanstalt, zuletzt ein Lazarett untergebracht. Im März 1944 wurden Mutterhaus und Schule in Frankfurt total zerstört.

 

1945

Nach zähen Verhandlungen mit der amerikanischen Besatzung gelang Schwester Magdalena Eberhard (OSU) am 4. November 1945 die Wiedereröffnung des Klosters, am 26. November die Wiedergründung der heutigen St. Angela-Schule der Ursulinen, zunächst als staatlich anerkanntes Realgymnasium für Mädchen, unter der Leitung von Mater Dr. Rhabana Münkel. An 9. September 1946 wurde die erste Abiturprüfung nach dem Krieg abgehalten.

 

1947 - 1957

wurde eine Haushaltungsschule unterhalten.

 

1964

Eröffnung der Realschule, zunächst einzügig. Nach zweijähriger Bauzeit wird am 1. Juni 1966 der heutige Schulhauptbau, das „Weiße Haus“, eingeweiht. Dabei wurde der Kloster-/Schulgarten ins Woogtal hinein erweitert.

 

1971

Nach dem plötzlichen Tod von Mater Rhabana übernimmt Sr. Gabriele Kruszynski am 1. Januar 1971 die Leitung der Schule. 1973 wird auch die Realschule staatlich anerkannt.

 

1973

Mit dem Schuljahr 1973/74 werden Gymnasium und Realschule in eine schulformbezogene Gesamtschule mit Eingangs-Förderstufe und Sekundarstufe II umgewandelt.

 

1975

wird die große neue Turnhalle eingeweiht.

 

1976/77

wird die Reformierte Gymnasiale Oberstufe für die Klassen 11 bis 13 eingeführt.

 

1979

wird das Hainbad abgebrochen und der „Erweiterungsbau“ als drittes Schulgebäude errichtet.

 

1980

wird zum hundertjährigen Bestehen der Schule der Neubau in einem großen Festakt eingeweiht.

 

1985

folgen die Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des 450 jährigen Bestehens des Ursulinenordens, gegründet durch die hl. Angela Merici (1470-1540).

 

1988

Die bisher „staatlich anerkannte additive (schulformbezogene) Gesamtschule“ wird in die neue Bezeichnung „Gymnasium und Realschule, staatlich anerkannt“ umgewandelt. Die Leitung übernimmt OStD i.P. Alfred J. Gahlmann.

 

1989

Auf dem Gelände des Klostergartens wird ein biologisches Freilandlabor mit Biotop angelegt.

 

1990

Aus der Hand der Ursulinen geht die Trägerschaft der Schule am 13. September an die St. Angela-Schulgesellschaft mbH über, deren Mehrheitsgesellschafter das Bistum Limburg ist. Geschäftsführer wird Dr. Gerhard Reichelt.

 

1994

Im Sommer stellen die Ursulinen das Halbinternat ein. An seine Stelle tritt am 9. September die Tagesheimschule (THS), die weiter eine pädagogische Nachmittagsbetreuung für interessierte Schülerinnen ermöglicht.
Der Ehemaligenverein der St. Angela-Schule wird gegründet.

 

1997

Mit dem 1. Januar geht die Trägerschaft der Schule in die St. Hildegard-Schulgesellschaft mbH der Diözese Limburg über. In ihr wird die Verwaltung der Königsteiner St. Angela-Schule und Bischof Neumann-Schule, des Geisenheimer Ursula-Gymnasiums, der Limburger Marienschule, sowie ab 2007 des Lahnsteiner Johannes-Gymnasiums zusammengeführt.

 

1998

Am 13. Juli wird Alfred J. Gahlmann nach zehnjähriger Tätigkeit als Leiter der Schule verabschiedet. An seine Stelle tritt OStD Wolfgang Neuhaus.

 

1999

Nach dem Ausscheiden von OStD W. Neuhaus übernimmt StD i.P. U. Grefe kommissarisch die Leitung der Schule.

 

2000

Die Leitung der Schule geht am 7. August in die Hände von OStD Stephan Zalud über. Die musikalische Begabung der Schülerinnen wird erstmals in einer „Bläserklasse“ in Jahrgangsstufe 5 gefördert.

 

2001

Der Bistro-Verein der St. Angela-Schule wird gegründet.

 

2002

Zur Erweiterung v.a. der Schulseelsorge wird am 14. Februar das von Schülerinnen selbst verwaltete „Café Relax“ eröffnet.

 

2003

Eine Stiftung des Bistums Limburg erwirbt das an die Schule angrenzende Sportgelände und stellt es für den Schulsport zur Verfügung.

 

2004

Einführung der verkürzten Gymnasialzeit (G8) in Jahrgangsstufe 5.

 

2005

Im September wird mit Hilfe der Schülerinnen ein Labyrinth im Schulgarten errichtet, das in Zukunft u.a. für Meditationen zur Verfügung steht. Auf dem Dach des E-Baus wird eine Photo-Voltaik-Anlage installiert, deren Strom in das öffentliche Netz eingespeist wird.
Die Schule nimmt nach langjähriger Pause wieder an der Ausbildung und Vorbereitung von Referendarinnen und Referendaren für Gymnasien teil.
Im September 2005 wird der Schulsportverein gegründet.

 

2006

Am 7. Juli wird das Bistro eingeweiht, das die im Zuge von G8 erforderlich gewordene Mittagsversorgung der Schülerinnen gewährleisten soll. Am gleichen Tag findet auch ein Sponsorenlauf für den neuen Sportplatz statt, der am 10. Oktober durch ein Sportfest seiner Nutzung übergeben wird.

 

2007

Bei den erstmals zentral durchgeführten Abiturprüfungen schneiden die Schülerinnen des Abiturjahrganges hessenweit überdurchschnittlich ab (beste Schule des Hochtaunuskreises).

 

2008

Im Frühjahr wird nach kurzer Bautätigkeit das Forum zwischen Sportplatz und Bistro eingeweiht, das einerseits als Aufenthaltsbereich für die Schülerinnen in den Pausen vorgesehen ist, andererseits auch für Freiluftaufführungen verwandt werden kann.
Zusätzlich zu der 2005 wieder aufgenommenen Ausbildung von Referendarinnen und Referendaren im Gymnasialbereich richtet die Schule auch Ausbildungsplätze für Referendarinnen und Referendare im Hauptschul- und Realschulbereich ein.

Einrichtung einer Sportklasse für die Stufen 5 und 6 der Realschule.
Einführung des Methodenportfolios für alle Schülerinnen.

 

2009

Im Sommer erfolgt die komplette Neugestaltung der beiden Chemiesäle.

Einführung des Wahlpflichtbereichs "Kreativkurse" für die Schülerinnen ab Jahrgangsstufe 7.

Im Oktober Feier des 125-jährigen Jubiläums.

 

2010

Am 16. August wird das komplett sanierte und umgebaute ehemalige Realschulgebäude wieder in Betrieb genommen. Im Obergeschoss steht eine Bibliothek mit modernster Ausstattung und 40 Internetarbeitsplätzen zur Verfügung. Außerdem entstehen Fach- und Übungsräume für die Fachschaften Musik und Kunst. Im "Weißen Haus" wird die Westseite durch einen Glasanbau im Erdgeschoss erweitert. Die Verwaltungsräume werden vollständig erneuert.

 

2011

Einführung "Spanisch als 3. Fremdsprache" ab Stufe 8 im Gymnasium.

Mit Beginn des Schuljahres 2011/12 wird das Gymnasium der St. Angela-Schule in Stufe 5 wieder vierzügig geführt.

Zum letzten Mal findet der Austausch der G 7c mit Schülerinnen und Schülern aus Blanche de Castille statt. Ab Schuljahr 2011/12 startet ein neues Austauschprogramm mit dem Collège Ste Thérèse in Bougival, einer Nachbarschule von Blanche de Castille.

 

2012

Im Januar 2012 übernimmt der Bistro-Verein zusätzlich zur Pausenverpflegung am Morgen auch die komplette Mittagsverpflegung für Schülerinnen und Kollegium. Außer mit zwei angestellten Mitarbeiterinnen gelingt dies mit Hilfe von 65 ehrenamtlich tätigen Eltern. Insgesamt engagieren sich im Bistro-Verein 260 Eltern.

Der "doppelte Abiturjahrgang" mit den letzten Schülerinnen, die das Gymnasium in neun Jahren durchlaufen haben und den ersten Schülerinnen des Gymnasiums in acht Jahren verlässt im Juni 2012 die Schule. Ab jetzt gibt es an der St. Angela-Schule im Gymnasium ausschließlich den G8 - Zweig.

Zu Beginn des Schuljahres 2012/13 stehen 24 Unterrichtsräume mit Smartboard-Technologie zur Verfügung.

Nach mehrjähriger Unterbrechung wird das Austauschprogramm mit der "Bournemouth-School for Girls" wieder aufgenommen.

Ein Sponsorenlauf der Schülerinnen an der St. Angela-Schule erbringt über 83.000 € für das dringend notwendige Erweiterungsgebäude der Mensa. Baubeginn ist September 2012.

Am 1. Advent findet wieder der traditionelle Basar statt, der alle 2 Jahre veranstaltet wird. Von den Schülerinnen wird ein Rekorderlös von fast 21.000 Euro erzielt.

 

2013

Am 21.05.2013 wird nach zügiger Bauzeit das Erweiterungsgebäude der Mensa eingeweiht.

 

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