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Berufsorientierung als wichtige Aufgabe der Schule

Ziel unserer Schule ist nicht nur die Vermittlung von Wissen und die Heranbildung von in christlicher und sozialer Verantwortung handelnden jungen Menschen, sondern auch die gründliche Vorbereitung auf den Übergang in das Berufsleben.

Indem die Schülerinnen in außerschulischen Einrichtungen und Betrieben Erfahrungen sammeln und im Unterricht auf die besonderen Anforderungen in der freien Wirtschaft vorbereitet werden, wird die Grundlage für zielorientierte Entscheidungsfähigkeit gelegt und eine solide Ausgangsbasis für die Bewerbung um einen Platz in der Arbeitswelt oder für eine Laufbahn an einer weiterführenden Schule oder Hochschule geschaffen.

Die die Berufswahl begleitenden Projekte im Verlauf der gesamten Schulzeit und Unterrichtsinhalte, die auf die spätere Teilnahme am Arbeitsleben vorbereiten oder eine Vorstellung von unterschiedlichen Berufsbildern und der dafür notwendigen Ausbildung ermöglichen, befähigen die Schülerinnen, nach Abschluss der Realschule oder des Gymnasiums den direkten Weg in eine Berufsausbildung einzuschlagen, bei entsprechender Eignung an einer weiterführenden Schule die Schullaufbahn fortzusetzen oder ein Studium zu beginnen.

Beispiele für solche Projekte sind

  • Besuche des Berufs-Informations-Zentrums BIZ
  • Individuelle Schullaufbahnberatungen
  • Arbeit mit dem Berufswahlpass
  • Teilnahme an Assessment-Center und Workshops
  • Berufsinformationswoche
  • Berufsinformationsveranstaltung unseres Ehemaligenvereins
  • Betriebspraktika und Sozialpraktikum
  • Praktikumsmesse
  • Betriebswirtschaftliches Wahlpflichtfach im Realschulzweig
  • Firmengründungsprojekte

So bekommen unsere Schülerinnen eine Vorstellung von unterschiedlichen Berufsbildern und den dafür notwendigen Bildungsmöglichkeiten, außerdem können sie sich, ihre Interessen und Fähigkeiten einschätzen. Nach dem Abschluss der Realschule oder des Gymnasiums sind sie fähig, auf der Basis einer guten Vorbereitung den für sie persönlich passenden Weg zu finden: Berufsausbildung, Besuch einer weiterführenden Schule, Studium, kombinierte Ausbildungen wie duales Studium oder eine der weiteren vielfältigen Möglichkeiten, die jungen Menschen heute offen stehen.

Der schnelle Wandel der Arbeitswelt erfordert eine frühzeitig beginnende, gut strukturierte und eng an den Belangen der Berufspraxis orientierte Begleitung der Schülerinnen bei der Berufs- und Lebensplanung. Obwohl Mädchen im Schnitt die Schule mit besseren Abschlüssen verlassen, wählen sie häufig innerhalb eines begrenzten Spektrums der Berufsmöglichkeiten und entscheiden sich eher für einen „typisch weiblichen“ Beruf oder Studiengang, selten fällt die Wahl auf das technische oder naturwissenschaftliche Berufsfeld.

Ziel einer effektiven Beratung und Begleitung unserer Schülerinnen auf diesem Weg muss es sein, sie durch vielfältige Angebote möglichst umfassend zu informieren, damit sie die ihnen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten voll ausschöpfen können.

Betriebspraktika in den Stufen R8, R9 und G9

Im Erlass des Hessischen Kultusministeriums zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung in Schulen vom 8. Juni 2015 sind für die Bildungsgänge Realschule und Gymnasium jeweils zwei Praktika verbindlich vorgesehen. Sie finden im Realschulzweig in den Stufen R8 und R9, im Gymnasialbereich in den Stufen G9 und E1 statt.

Bei den Praktika in R8, R9 und G9 handelt es sich jeweils um zweiwöchige Betriebspraktika. (Das Oberstufenpraktikum in Stufe E1 ist ein dreiwöchiges Sozialpraktikum und wird gesondert vorgestellt.)

Das Betriebspraktikum in R8 bzw. G9 ermöglicht der Schülerin erste Einsichten in den Alltag des Arbeits-, Berufs- und Wirtschaftslebens. Auf der Grundlage eigener Tätigkeiten kann sie dabei unter den Bedingungen eines bestimmten Berufsfeldes Informationen über verschiedene Arbeitsplätze, -vorgänge und -bedingungen sowie den inneren Aufbau eines Betriebes und dessen Verflechtungen im Wirtschaftsraum sammeln und auswerten.

Als Ergänzung zu dem in der Schule vermittelten Wissenserwerb und Erfahrungsbereich wird der Schülerin durch dieses frühzeitig das Blickfeld erweitert hinsichtlich einer möglichen weiteren schulischen oder beruflichen Laufbahn bzw. einer späteren beruflichen Orientierung.

Ziel dieses frühen Praktikums ist es also nicht primär, Erkenntnisse für eine spätere Berufsentscheidung zu gewinnen, sondern sich bewusst zu machen, dass mit dem Erreichen des Mittleren Abschlusses bzw. Abiturs eine Entscheidung darüber getroffen werden muss, wie es weitergeht, und welche Möglichkeiten sich für den eigenen Weg bieten.

Das zweite Praktikum in Stufe R9 des Realschulzweigs sollte dann stärker die spätere berufliche Orientierung berücksichtigen. Bei der Wahl des Praktikumsplatzes sollten grundsätzlich Kriterien wie gute Erreichbarkeit, Größe des Betriebes und Interessen der Schülerin im Vordergrund stehen. Das Praktikum sollte möglichst nicht am Arbeitsplatz der Eltern durchgeführt werden.

Dokumente zum Betriebspraktikum finden Sie in unserem Downloadbereich.

Sozialpraktikum in Stufe E1 des Gymnasialzweigs

Seit 1989 wird an der St. Angela-Schule für die Schülerinnen der Stufe E1 des Gymnasiums ein dreiwöchiges Sozialpraktikum durchgeführt. Hier haben die Schülerinnen die Möglichkeit, Erfahrungen zu machen mit Solidarität und Verantwortung, praxisnah an Arbeitsplätzen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, z.B. in Krankenhäusern, Altenheimen, integrativen Kindergärten, Behinderteneinrichtungen, bei sozialen Diensten, Hilfsorganisationen und weiteren sozialen Einrichtungen.

Untersuchungen der Jugendpsychologie stimmen im Ergebnis darin überein, dass gerade Jugendliche in diesem Alter Sensibilität und Verantwortungsbereitschaft für soziale oder individuelle Not wachsen und sich das ethische Bewusstsein schärft. Demnach sind Jugendliche bereit, sich dort sozial zu engagieren, wo sie sich neue Erfahrungen versprechen, die auch für ihre eigenen Lebensentwürfe von Bedeutung sind.

Der auf das Liebesgebot des Neuen Testaments zurückgehende Grundsatz, dass die Entwicklung eigener Freiheit nicht von einem heranzubildenden sozialen Gewissen abgekoppelt werden kann, bildet die Grundlage und Zielsetzung des Sozialpraktikums.

Das Sozialpraktikum ergänzt als zweites Praktikum im Gymnasialzweig die Erfahrungen, die die Schülerinnen im Jahr zuvor, im Betriebspraktikum der Stufe G9, gemacht haben.

Dokumente zum Sozialpraktikum finden Sie in unserem Downloadbereich.

Berufswahlpass

In Stufe 7 des Realschulzweigs und in Stufe 8 des Gymnasialzweigs beginnt fächerübergreifend die Vorbereitung auf eine spätere Berufswahl.

Dies geschieht z. B. im Deutschunterricht mit den Themen „Bewerbungsschreiben“ und „Lebenslauf“, im Fach Politik und Wirtschaft im Rahmen der im Curriculum festgelegten Bereiche „Ökonomische Bildung“, „Ökonomie und Arbeitswelt“, „Internationale Zusammenarbeit und Wirtschaftsbeziehungen“ und im Fach Arbeitslehre.

Diesen Prozess der Orientierung strukturieren wir – dem Erlass zur Ausgestaltung der Berufs- und Studienorientierung in Schulen vom 8. Juni 2015 folgend – durch einen Berufswahlpass, in dem die Mädchen selbstständig und eigenverantwortlich ihre Schritte zur Berufswahlentscheidung planen, die erworbenen Fähigkeiten und Kenntnisse dokumentieren und persönliche Unterlagen wie Teilnahmebescheinigungen, Zeugnisse usw. sammeln.

Der Berufswahlpass erleichtert es auch Eltern, Betrieben und Berufs- und Schullaufbahnberatern und -beraterinnen, diesen Prozess zu begleiten.

Der Berufswahlpass wird bundeseinheitlich verwendet; er ist in Form eines robusten DIN-A-4-Ringbuches als kontinuierlicher Begleiter auf dem Weg in die berufliche Zukunft angelegt und kann gezielt bei Bewerbungen für ein Praktikum, einen Ausbildungsplatz und ein Studium verwendet werden.

Er beinhaltet vier Strukturelemente:

  • Angebote zur Berufsorientierung: schulische und außerschulische Angebote im Rahmen der Berufsorientierung; Namen, Sprechzeiten und Anschriften von Ansprechpartnern usw.
  • Weg zur Berufswahl: Analyse der Stärken, Interessen und Ziele; Planung der Lebensschritte zu diesem Ziel; Planung des Übergangs in den Beruf, das Arbeitsleben oder die weitere schulische Ausbildung
  • Dokumentation des eigenen Bildungsganges: Sammlung von Bescheinigungen, Zeugnissen, Zertifikaten und Dokumenten
  • Lebensordner: Unterlagen zu Wohnungssuche, zum Umgang mit Geld und Ämtern, zum Abschluss von Versicherungen usw.

Wahlfach „Wirtschaftslehre, Kommunikation und Persönlichkeitstraining" (WKP) im Realschulzweig

Ab Jahrgangsstufe 7 nehmen die Realschülerinnen entweder am Unterricht in Französisch als 2. Fremdsprache teil oder sie haben sich für das Fach „Wirtschaftslehre, Kommunikation und Persönlichkeitstraining“ (WKP) entschieden.

Der Schwerpunkt dieses Faches liegt im berufsorientierten Bereich und beinhaltet die folgenden Ziele:

  • Vorbereitung auf den Einstieg ins Berufsleben
  • Erkennen der persönlichen Begabungen und Neigungen
  • Förderung dieser individuellen Fähigkeiten
  • Übungen in den Bereichen Recherche und Mediennutzung, Eigenverantwortung, Teamarbeit, Zeitmanagement, Ergebnispräsentation, Selbstständigkeit

Übersicht der Stundenverteilung pro Schuljahr:

Stufe Teilbereich des Faches WKP (Wochenstunden pro Stufe)
Stufe 7 Informatik Kommunikation Kreatives Gestalten Kreatives Gestalten
Stufe 8 Informatik Kommunikation Kreatives Gestalten  
Stufe 9 Informatik Kommunikation Kreatives Gestalten Wirtschaftslehre
Stufe 10 Informatik Kommunikation Kreatives Gestalten  

Unterrichtsform

Um den besonderen Zielen dieses Wahlpflichtunterrichtes gerecht zu werden, wird in allen Teilfächern und bei allen behandelten Themen die Projektarbeit als Unterrichtsform gewählt.

Inhalte der Teilbereiche des Fachs WKP

Informatik:

  • Technische Umsetzung der in den anderen beiden Fachteilen ausgeführten Projekte
  • Anwendung Word, Excel, Power Point
  • Durchführung von Internet-Recherchen
  • Erweiterung der Medienkompetenz

Kommunikation:

  • Präsentations-, Darstellungs- und Ausdrucksübungen
  • Rechtschreibtraining
  • Geschäftskorrespondenz
  • Kultur und Wirtschaft anderer Länder
  • Knigge
  • Rhetorik

Kreatives Gestalten:

  • Musische Ausdrucksformen und Übungen
  • Darstellendes Spiel
  • Technisch-künstlerische Fertigkeiten

Wirtschaftslehre:

  • Berufswahl
  • Rechnungswesen
  • Persönliche Finanzplanung
  • Fiktive Firmengründung

 

 

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