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JUTTA FLECK - DIE FRAU VOM CHECKPOINT CHARLIE AUFGEBEN WAR FÜR SIE KEINE OPTION

Nach der gescheiterten Flucht aus der DDR muss Jutta Gallus (35) ins Gefängnis. Ihre Töchter Claudia (11) und Beate (9) kommen ins Heim. Verhöre, Drohungen und der Verlust der Familie quälen die Inhaftierte. Der Gefängnisalltag auf Burg Hoheneck ist die Hölle. Der einzige Trost: Briefe und Zeichnungen von den Kindern. Nach 26 Monaten wird Jutta Gallus vom Westen freigekauft. Doch ihre Kinder müssen im Osten bleiben. Die verzweifelte Mutter will unbedingt Claudia und Beate zu sich holen und nimmt den Kampf gegen das DDR-System auf: Bei Wind und Wetter steht sie mit einem Plakat am Berliner Grenzübergang Checkpoint Charlie und fordert unter Lebensgefahr: „Gebt mir meine Kinder zurück!“

Ob ihr das gelungen ist und was Herzface damit zu tun hat, könnt ihr von Jutta Fleck selbst erfahren – am 26. April kommt sie gemeinsam mit ihrer Tochter Beate an die SAS, um euch von ihrem Leben und ihrem Kampf um ihre Kinder zu berichten und eure Fragen zu beantworten.

Für ihr mutiges Engagement wurde Jutta Fleck mehrfach ausgezeichnet. Sie gilt als Symbolfigur für den friedlichen Widerstand gegen die DDR-Diktatur.

Team für Begabungsförderung (April 2017)

 

MISEREOR-SOLIDARITÄTSGANG IM HOCHTAUNUS UND MAIN-TAUNUS

„Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen.“ Das Motto der aktuellen Fastenaktion ist auch Motto des Misereor Solidaritätsgangs, der am Samstag, 25. März, wieder zahlreiche Christen und Interessierte aus dem Hochtaunus und dem Main-Taunus in einer Sternwanderung nach Königstein führt. Bereits zum elften Mal werden auf diese Weise Spenden für Misereor-Projekte erlaufen und Solidarität bekundet. Der Erlös kommt in diesem Jahr Kleinbauern in Burkina Faso am Rande der Sahelzone zugute. Von der Arbeit der Bauernorganisation Diobass berichtet als Misereor-Gast Djibrillou Koura.

Von verschiedenen Startpunkten aus gehen die Teilnehmer unterschiedlich lange Strecken bis zum Ziel, der St. Angela Schule, wo um 15.15 Uhr der gemeinsame Abschlussgottesdienst beginnt. Wie gewohnt, zahlt sich jeder Schritt in Euro und Cent aus, da Freunde, Bekannte, Unternehmen im Vorfeld als Sponsoren gewonnen werden. Unterwegs ist Zeit für Begegnung, Gespräch und Impulse an einzelnen Stationen.

Bei den Soligängen, zu denen seit 1997 alle zwei Jahre eingeladen wird, sind insgesamt über 300.000 Euro für Misereor zusammengekommen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bericht von Frau Reichwein (Februar 2017)

 

DAS DELF-DIPLOM ERFOLGREICH ABGELEGT - TOUTES NOS FÉLICITATIONS!

Nun können auch die 46 Teilnehmerinnen des dritten Prüfungsdurchgangs der DELF-Sprachprüfungen stolz auf ihr französisches Diplomzeugnis Diplôme d'Etudes en Langue Française sein!

Das Diplom ist an den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GERS) angepasst und damit europatauglich und weltweit anerkannt. Den Schülerinnen wird mit dem Bestehen der Prüfungen die Sprachkompetenz in einer der vier möglichen Niveaustufen A1, A2, B1 oder B2 vom französischen Staat bestätigt und die Diplome sind nun unbegrenzt gültig.

Der Aufwand hat sich gelohnt!: Nachdem sich die Schülerinnen der Klassenstufen 7 bis Q4 über den Unterricht hinaus in einer AG auf die Prüfungen vorbereitet hatten, standen im April die beiden Prüfungsdurchläufe an. Die DELF-Prüfung, für die an unserer Schule das Institut français Mainz zuständig ist, bestand aus einem schriftlichen und einem mündlichen Teil. Im Schriftlichen wurden das Hör- und Leseverstehen sowie die Schreibkompetenz geprüft (compréhension de l´oral, compréhension des écrits, production écrite), während die mündliche Prüfung ein Prüfungsgespräch zu einem Thema beinhaltete, das mit einer/m französischen Muttersprachler/in vom Institut français geführt wurde (production orale). Abhängig vom Niveau lagen die inhaltlichen Schwerpunkte hierbei z.B. auf den Bereichen Hobbies oder Urlaub sowie dem alltäglichen Umfeld und im höheren Niveau darauf, die eigene Meinung zu aktuellen Themen zu äußern oder auch über eigene Zukunftspläne, wie z.B. das Studium zu sprechen.

Auch wenn die Prüfungstermine an einem Samstag und an einem Nachmittag nach der Schule lagen, brachten die Schülerinnen reichlich positive Motivation und Disziplin mit, die neben den sprachlichen Anforderungen notwendig war, denn die Zeiten für die verschiedenen Aufgabenformate und der Gesamtablauf sind genauestens bemessen. Hier leuchtete sicherlich ein wenig die französische Prüfungskultur durch.

Neben den erworbenen Diplomen, die die sprachliche Kompetenz bescheinigen, können sich die Schülerinnen nun sicher sein auch eine gehörige Portion an Prüfungserfahrung dazu gewonnen zu haben, von der sie in Zukunft sicherlich profitieren werden! Zum bestandenen DELF-Diplom gratulieren wir allen Teilnehmerinnen sehr herzlich:

Prüfung A1: Kira Blaha, Lena Conrad, Viktoria Falk, Ronja Glockner, Cecilie Gomez-Latus, Florentine Haas, Maike Herrmann, Charline Keller, Paula Lehnert, Antonia Otto, Miyabi Pappel, Hannah Petersen, Zoe Ramirez-Guerrero, Katja Richardson, Caroline Schumb, Patricia Summ, Valentina Welsch.

Prüfung A2: Luise Bartl, Amelie Bayer, Johanna Bromm, Ana-Maria Farnung, Lena Föh, Anna Gebhardt, Valentina Glaab, Tamika Gölzenleuchter, Katharina Hock, Catrina Needham, Carolina Petricevic, Emma Rösch, Meike Saraber, Laura Schmidt, Katharina Smarzoch, Mia Sommer, Anne-Catherine Turk, Anna Uffrecht, Jasmin Vogt, Caroline von Friesen, Lisa Zander.

Prüfung B1: Eva-Maria Dürheimer, Johanna Höllinger, Isabella Jendrosek, Victoria Martin, Anna Teychené.

Prüfung B2: Eva Flach, Louisa Martin, Victoria Summ.

Attestation d’excellence für Emma Rösch

Eine besondere Auszeichnung erhielt Emma Rösch (G 8c). Sie erreichte die Höchstpunktzahl in ihrem Prüfungsdurchlauf und gehört somit zu den 30 besten DELF-Absolventen in Hessen, wo insgesamt 4239 Schülerinnen und Schüler die Prüfung abgelegt haben.

In festlichem Rahmen in der Gutenbergschule Wiesbaden, organisiert vom Institut Français Mainz und dem Hessischen Kultusministerium, wurde sie hierfür ausgezeichnet und erhielt eine „Attestation d’excellence“, überreicht vom stellvertretenden französischen Generalkonsul in Frankfurt. Zu dieser besonderen Leistung gratulieren wir sehr herzlich.

Weitere Informationen zu den DELF-Prüfungen, die an unserer Schule in Zusammenarbeit mit dem Institut français in Mainz ausgerichtet werden sowie zu den aktuellen Angeboten zur Vorbereitung auf die Prüfungen erhalten Sie unter: http://www.institutfrancais.de/mainz oder über Frau Dr. Karin Hartleib-Monnet/Frau Christine Henseler.

Bericht von Christine Henseler und Karin Hartleib-Monnet (Juli 2016)

 

„SO SEHEN SIEGER AUS!“ – LEISTUNGSSTARKER ABITURJAHRGANG VERLÄSST DIE ST. ANGELA-SCHULE

Getreu ihrem Abiturmotto „So sehen Sieger aus!“ setzen die 86 diesjährigen Abiturientinnen der St. Angela-Schule die Tradition der leistungsstarken Abiturjahrgänge fort.

In jedem Schuljahr heißt es kurz vor den Sommerferien für die Abiturientinnen und Lehrkräfte Abschied nehmen. Auch in diesem Jahr fällt der Abschied schwer, denn ein leistungsstarker Abiturjahrgang verlässt die St. Angela-Schule. Das zeigt sich an dem sehr guten Abiturdurchschnitt (2,0), der auch in diesem Jahr wieder über dem hessischen Durchschnitt liegt. Drei Schülerinnen erzielten dabei die Traumnote 1,0: Clarissa Durek, Sophie Hermann und Leonie Reinermann. Der diesjährige Abiturjahrgang zeigte aber auch in vielen anderen Bereichen einen hohen Einsatz für die Schule – unabhängig vom normalen Unterrichtsgeschehen.

Viele Schülerinnen haben sich in unterschiedlichen Bereichen engagiert, wie zum Beispiel in der Schülerinnenvertretung (SV), im Schulsanitätsdienst, als Mensascouts, in der pädagogischen Mittagsbetreuung und mit individuellen Nachhilfeangeboten. Viele haben stets mit großer Empathie neue Ideen entwickelt und zeigten so ein hohes Maß an Identifikation mit der Schule. Auch die Musiklehrkräfte werden die Abiturientinnen vermissen, denn fast 40 Schülerinnen waren bis zuletzt hochmotiviert in den AGs Chor und Concert Band aktiv.

Hohe Sozialkompetenz zeigten die Abiturientinnen im Umgang mit den Lehrerinnen, Lehrern und jüngeren Mitschülerinnen. Das Verhältnis war stets geprägt von Unbefangenheit, der nötigen Distanz, Respekt, Vertrauen und Zuverlässigkeit. Erfreulich für die Schulgemeinde war auch die große Selbstständigkeit, mit der alle Aktivitäten des Jahrgangs kreativ und konstruktiv geplant und durchgeführt wurden.

Bericht von Marcel Neeb (Juli 2016)

 

"WILDE HORDE" ENTDECKT NEUE WELTEN

"Bücher bauen Brücken" so lautete bereits das Motto von Jella Lepman.1946 rief sie im Rahmen des Reeducation-Programms die erste internationale Kinderbuchausstellung in München ins Leben. Ihre Ideen sind eng mit der Gründung des Internationale Board on Young Books und des AKJ verbunden. Auch bei den Literanauten-Projekten dienen Bücher immer wieder als Brücken zwischen den beteiligten Kindern und Jugendlichen, zwischen unterschiedlichen Gruppen und Kulturen. Wöchentlich besuchen Mitglieder des SAS Lesezeichen-Clubs in Königstein die Nachmittagsbetreuung "Wilde Horde" der Viktoria-Schule. Hier treffen sie auf Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren aus verschiedenen Herkunftsländern. Manche von ihnen haben noch Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache und sind noch dabei diese zu erlernen. Bei den wöchentlichen Treffen wird gemeinsam gespielt, Bilderbücher angeschaut und vor allem vorgelesen.

Juliane Spatz von der Lauschinsel im Hessischen Rundfunk hat ein Interview mit den Mitgliedern des SAS Lesezeichenclubs geführt: Hier geht`s zum Hörfunkbeitrag.

Quelle: Lauschinsel in hr2-kultur - Hörspiele und Geschichten für Kinder, samstags von 14.05 bis 15 Uhr, aus der Sondersendung von der Buchmesse Frankfurt am 17.10.2015 von und mit Juliane Spatz. (November 2015)

 

VOM WUNDER DER FREIHEIT UND EINHEIT

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums der Deutschen Einheit besuchte der Zeitzeuge Friedrich Magirius (geb. 1930) am Freitag, dem 2. Oktober 2015, die Schülerinnen der Q1 und Q3 an der St. Angela-Schule und stellte sich ihren Fragen. Der ehemalige Pfarrer der Nicolaikirche in Leipzig berichtete von den Montagsdemonstrationen, die mit einem Friedensgebet in seiner Kirche begannen, von der Friedlichen Revolution 1989 und „vom Wunder der Freiheit und Einheit“, wie er es nannte.

Bericht von Beate v. Bredow (Oktober 2015)

 

 

 

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